PECS-Phasen
In Phase I geht es um das „Wie“ der Kommunikation. Ziel ist, dass der Schüler, wenn er einen begehrten Gegenstand haben will, eine Bildkarte (Symbol) nimmt und diese der Lehrerin/Kommunikationspartnerin übergibt
In Phase II wird die Spontanität des Schülers erweitert. Ziel ist, dass der Schüler zu seinem Kommunikationsbuch geht, das Bild abnimmt, zur Kommunikationspartnerin geht und ihr die Karte in die Hand gibt. Hierbei lernt der Schüler, dass er auch Entfernungen überwinden und sich bemerkbar machen kann, um das zu bekommen, was er haben möchte.
In Phase III geht es um die Unterscheidung von Bildern. Ziel ist, dass der Schüler ein Objekt mit dem richtigen Bild verknüpft.
In Phase IV geht es um die Satzstruktur. Ziel ist es, dass der Schüler einen ganzen Satz bilden kann, der mit „Ich möchte“ beginnt.
In Phase V soll der Schüler auf die Frage „Was möchtest Du?“ verbal antworten.
In der sechsten und letzten Phase geht es um beschreibende und spontane Kommentare. Der Schüler soll angemessen auf Fragen wie „Was möchtest Du? Was siehst Du? Was hast Du da?“ antworten, wenn sie ihm gestellt werden.

PECS bei Kleinkindern mit Autismus
Eine staatlich geförderte Studie (USA, Großbritannien) belegt, dass PECS bei Kleinkindern mit Autismus zu einem raschen Zuwachs an Sprach- und Kommunikationsfertigkeiten führt.

Zur Werkzeugleiste springen